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Die Pfarrgemeinde in den Medien dieser Zeit |
Von den Artikeln können Sie bei Interesse vom Webmaster Fotokopien erhalten. Eine Email genügt! |
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"Die Kirche"
"Evang.- protestantisches Wochenblatt"
Erschienen und verlegt in Heidelberg
Ausgabe vom 28. Januar 1906 |
Hier findet sich ein interessanter Artikel von Vikar Julius Schacht - eigentlich mehr ein Brief - an den Herausgeber dieser Wochenzeitschrift unter dem Titel "Bericht aus der Diaspora", datiert mit 23. April 1905. Dieses Schreiben ist sehr persönlich gehalten und deshalb besonders interessant, da er Passagen enthält, die man so nirgends in den offiziellen Dokumenten lesen kann.
Vikar Schacht hat es sicherlich nicht leicht gehabt, trotzdem kann er von manchem Erlebnis berichten, das ihm große Freude bereitet hat, besonders aus der Seelsorge anlässlich von Trauerfällen
Näheres dazu finden Sie auf der Seite "Zitate aus Pressemeldungen1" mit ausführlichen Textzitaten in dieser Homepage. |
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Kärntner Nummer der "Wartburg"
"Amtl. Zeitschrift des Deutsch- evang. Bundes f. die Ostmark u. des Salbundes"
Ausgabeort Leipzig
Ausgabe vom 15. Oktober 1909 |
Auf S. 1 findet sich unter dem Titel "Ein Tag aus der Geschichte Spittals" ein Artikel von Pfr. Franz Hochstetter aus Neunkirchen/NÖ, der in dramatischer literarischer Form die Ereignisse vom 30. September 1600 in Spittal beschreibt (Ladung aller Evangelischen nach Spittal und Zwang zur Eidesleistung oder Ausweisung). Siehe dazu auch die Seite "Dokumente der Verfolgung" auf dieser Homepage).
Näheres zu diesem Artikel finden Sie auf der Seite "Zitate aus Pressemeldungen1" mit ausführlichen Textzitaten in dieser Homepage.
Ein weiterer interessanter Artikel findet sich in dieser Ausgabe aus der Feder von Dr. Johannes Albani. Er beschreibt "Die Evangelischen in Kärnten" und ihre Eigenart, die Persönlichkeit und Situation der Geistlichen und die Entwicklung in der (seinerzeitigen) Gegenwart.
Ein nicht weniger interessanter Artikel von Julius Schacht, dem ersten Vikar in Spittal ist gleich im Anschluss abgedruckt. Da findet man sehr viel persönlich Erlebtes und manches interessante historische Detail zum Kirchenbau.
Näheres zu diesen oben beschriebenen Artikeln mit ausführlichen Textzitaten finden Sie auf der Seite "Zitate aus Pressemeldungen2" auf dieser Homepage |
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"Gustav-Adolf- Vereinsbote"
"Monatsschrift für die Evangelische Kirche Österreichs"
Ausgabeort Bielitz in k. k. Schlesien
Ausgabe vom 28. Januar 1906 |
In der von Pfr. Martin Modl herausgegebenen Monatsschrift findet man einen Artikel des Herausgebers, in dem der Kirchen- und Pfarrhausbau beschrieben und gelobt wird. Interessant ist in dem Zusammenhang auch, über den ursprünglichen Bauzustand - hier besonders der originalen Fensterverglasung - zu erfahren.
Die attraktiven Jugendstilfenster kamen erst 1912 zum Einbau und befinden sich bis heute in der Lutherkirche in Spittal.
Hier wird auch erwähnt, dass das erste Geläute in der Stimmung f, as und c gefertigt war. Geläute und Turmuhr sind Spenden. Betont wird auch die große Hilfe der Schweizer und der Deutschen Gustav-Adolf-Vereine zum Bau dieses Ensembles.
Näheres dazu finden Sie auf der Seite "Zitate aus Pressemeldungen3" mit ausführlichen Textzitaten in dieser Homepage. |
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"Freie Stimmen"
"Deutsche Kärntner Landeszeitung"
Erscheinungsort und verlegt in Klagenfurt Gutenberghaus, Bernhardtgasse
Ausgabe vom 6. November 1906 |
Hier berichtet ein namentlich nicht unterzeichneter Journalist sehr erbost von "konfessioneller Freundlichkeit" anlässlich des ersten Gottesdienstes in der neu erbauten evang. Kirche in Spittal. "Während etliche Katholiken als Gäste der Botschaft von der Liebe Gottes nach evangelischem Verständnis lauschten und innerlich nicht unerbaut das Gotteshaus wieder verließen, wurde von katholischer Seite ein Schriftchen verteilt." Dabei handelte es sich um das weithin bekannte, ziemlich hetzerische Traktat "Lutherspiegel" von P. Franz Schmid, herausgegeben vom "Verein Volksaufklärung, Gesellschaft zur Verbreitung guter Schriften".
Der Journalist zieht alle Register und lässt es an Deutlichkeit nicht fehlen, das Geschehen als exemplarisches lutherfeindliches Verhalten zu brandmarken :-)
Näheres dazu finden Sie auf der Seite "Zitate aus Pressemeldungen3" mit ausführlichen Textzitaten in dieser Homepage. |
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"Österreichs Illustrierte Zeitung"
Wochenillustrierte im Kaiserreich mit der Monatsbeilage "Kunstrevue"
Erscheinungsort und verlegt in Wien
Ausgabe vom 21. November 1900???
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In der Beilage dieser Ausgabe findet sich erstaunlicherweise ein Bild samt Beschreibung des bereits fertig gestellten Kirchen- und Pfarrhausensembles von Spittal mitsamt der "Gasservilla" auf dem Nachbargrundstück (man beachte das Erscheinungsjahr 1900, wo doch Kirche und Pfarrhaus erst 1909 fertig gestellt war, und die "Gasservilla", das spätere Arbeitsamt, erst 1903 errichtet wurde!)
Es ist ungeklärt, ob diese Ausgabe erst 1909 mit dem Erscheinungsdatum von 1900 entstanden ist, oder ob es sich bei der Datumsangabe 1900 um einen Druckfehler handelt. Allerdings bleibt auch rätselhaft, warum sich dieser Druckfehler dann durch sämtliche Kopfzeilen der Beilage der "Kunstrevue" fortsetzt... Die Bildunterschrift der evang. Kirche zeigt nämlich eindeutig, dass man sich auf die im selben Jahr erfolgte Einweihung am 31. Oktober 1909 (Reformationstag) bezieht
Die anderen Artikel berichten von einem im selben Jahr (1909) stattgefundenen Besuch des Thronfolgerpaares (Erzherzog Franz Ferdinand und Erzherzogin Sophie) in Berlin, die 1914 in Sarajevo Opfer eines Attentates wurden. Dies alles lässt vermuten, dass die Datumsangabe dieser Ausgabe falsch ist
Historischer Exkurs: Die von Franz Ferdinand geplanten Reformen der Monarchie hätten den Zusammenschluss von Kroatien, Bosnien und Dalmatien zu einem eigenen Reichsteil zur Folge gehabt, was dem Interesse Serbiens entgegen gewirkt hätte. Diese wollten nämlich ein südslawisches Königreich unter serbischer Führung gründen. ("Wie sich doch die Bilder gleichen...")
Diese Pläne und die hetzerische öffentliche Diskussion schürten den Hass der Serben gegen Franz Ferdinand und die Habsburger. Umgekehrt gab es beim österreichisch-ungarischen Bürgertum und Adel einen antiserbischen Hass ("Serbien muss sterbien") der von den amtlichen Zeitungen genährt wurde.
Trotz seiner Reformpläne ist er nie zu einer populären Figur geworden, was wohl auch an seinem als wenig gewinnend beschriebenem Wesen liegen dürfte. Karl Kraus, der mit ihm sympathisierte, formulierte es so: "Er war kein Grüßer..."
Näheres zum Artikel über die Evang. Kirche in Spittal finden Sie auf der Seite "Zitate aus Pressemeldungen4" mit ausführlichen Textzitaten in dieser Homepage. |
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"Villacher Zeitung" "Kärntisches Blatt für deutsche Politik u. soziale Reform"
Verantwortlicher Schriftleiter, Herausgeber und Drucker: Josef Gitschtaler, Villach
Ausgabe vom 4. November 1909 |
Der Herausgeber dieser Zeitung fuhr persönlich zur Einweihung der evangelischen Kirche nach Spittal und berichtet in einem interessanten Artikel vor Ort. Einige bisher unbekannte Details kommen hier zur Sprache. Zahlreiche Honoratioren aus Gesellschaft, Kirche und Politik werden namentlich genannt.
Alle von der Gemeinde gesungenen Lieder werden aufgezählt, das Repertoire des "Männerchores aus Spittal" wird beschrieben und alle Redner inklusive Beschreibung des Inhaltes ihrer Ansprachen werden abgedruckt, ebenso im Anschluss an den Artikel gleich die nächsten Gottesdienstzeiten, was (nach Meinung des Autors) "sofort höhnische Kommentare im sattsam berüchtigten Hetzblatt der Klerikalen" (Katholischer Wahrheitsfreund) zur Folge hatte :-)
Näheres dazu finden Sie auf der Seite "Zitate aus Pressemeldungen4" mit ausführlichen Textzitaten in dieser Homepage. |
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"Oberkärtner Mitteilungen"
"Allgemeiner Anzeiger für das Kärntner Oberland"
Ausgabeort Spittal herausgegeben von J. Karre in Spittal
Ausgabe vom 6. November 1909
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In der von Johann Karre herausgegebenen zweimal im Monat erscheinenden Zeitschrift findet man gleich auf der Titelseite einen langen und sehr berührenden Bericht von der Einweihung der evang. Kirche Spittal.
Der Verfasser bedauert, dass die vielen Besucher nicht alle in der Kirche Platz fanden. Immerhin konnte man ca. 600 in der Kirche unterbringen, sehr viele standen dabei. Man hatte diesen Gottesdienst ursprünglich im Garten abhalten wollen, aber der strömende Regen machte diese Pläne zunichte.
Es werden eine Menge Prominente und Honoratioren dieser Zeit als Besucher namentlich genannt - ein buntes "Who is who" der lokalen Prominenz aus der Spittaler und Kärntner Gesellschaft
Vom Bezirkshauptmann über Regierungsräte, Landesgerichtsräte, Bürgermeister und Altbürgermeister bis zu Landtagsabgeordneten war alles vertreten.
Näheres dazu finden Sie auf der Seite "Zitate aus Pressemeldungen5" mit ausführlichen Textzitaten in dieser Homepage. |
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