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Der Beschluss zum Neubau
einer Orgel wird gefasst |
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Am 16. Dezember 1991 fasste
die Gemeindevertretung der Pfarrgemeinde Spittal/Drau einstimmig den
Beschluss zur Anschaffung einer neuen Orgel.
Der Superintendentialausschuss
gab dazu eine befürwortende Stellungnahme ab.
Die Gesamtkosten (inkl. Umbau der Empore) betrugen am Ende rund ATS
2,000.000,- (€ 145.350,-) |
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Der Bauausschuss beim
Oberkirchenrat wird eingebunden |
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Am 29. Januar 1992 war das
Projekt so weit gediehen, dass man die Unterlagen einschließlich des
Finanzierungsplanes beim Bauausschuss des Oberkirchenrates
in Wien einreichen konnte.
Auf diese Neuerung in der
Zuständigkeit war man erst relativ spät aufmerksam gemacht worden
(lt. Bauordnungsnovelle vom 25. 11. 1990 sind Neubau,
Restaurierung, Instandsetzung oder Abbruch von Orgeln ab diesem
Datum in die Verantwortung des Bauausschusses beim Oberkirchenrat
einbezogen).
Mit Spannung erwartete man
daher die Entscheidung dieses Gremiums in der nächsten Sitzung, die
für den 3. März 1992 anberaumt war. Durch die schon zuvor
beschriebenen Diskussionen im Vorfeld war die Orgel mittlerweile auf
17 Register erweitert worden. |
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Vorläufige Baugenehmigung
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Der Oberkirchenrat erteilte
auch mit dem Datum vom 3. März 1993 eine vorläufige Baugenehmigung.
Damit sollten wichtige Schritte bezüglich der fachlichen und finanziellen
Prüfung und damit der Auswahl des zu verwirklichenden Projektes aus den
Angeboten ermöglicht werden.
Wenn entschieden sei, welches Projekt
endgültig verwirklicht werden solle, müssten alle Unterlagen
einschließlich aller Baupläne und einem detailliertem Finanzierungsplan
eingereicht werden, um eine endgültige Baugenehmigung erteilt zu bekommen.
Auch die Besicherung der geforderten á-conto-Zahlungen durch entsprechende
Bankgarantien und Fixpreiszusagen seien sicher zu stellen. |
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Die Fa. Rieger geht als
Sieger hervor |
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Unterdessen hatte man sich
in der Pfarrgemeinde Spittal für die Orgel der Fa. Rieger
aus Schwarzach/Vorarlberg entschieden.
Die Fa. Rieger
teilte mit, sie könne sofort mit der Fertigung beginnen, so dass die
neue Orgel Ende 1994 bereits erklingen könnte. Es fehlten im Budget
durch die notwendigen Erweiterungen des Werkes noch rund ATS
300.000,-, die man aber durch Spendenaufrufe, Benefizkonzerte
und Sammelaktionen finanzieren wollte.
Mit der vorläufigen
Baugenehmigung im Rücken erteilte man
auf Basis des letzten Entwurfes und Angebotes zuzüglich der
vorgeschlagenen Erweiterung den Bauauftrag an die
Fa. Rieger Orgelbau aus Schwarzach/Vorarlberg |
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Oberkirchenrat rügt
Baubeginn trotz
fehlender endgültiger Baugenehmigung |
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Dies hatte postwendend eine
Rüge des Bauausschusses beim Oberkirchenrat zur Folge,
weil man die endgültige Baugenehmigung für dieses
Instrument noch nicht erteilt habe.
Pfr. Klaus Niederwimmer
und die verantwortlichen Gremien konnten aber die Kritikpunkte der
Kirchenbehörde entkräften, was einen wesentlichen Beitrag zur
Erteilung der endgültigen Baugenehmigung bedeutete.
Er wies vor allem drauf hin,
dass man mit dem sofortigen Baubeginn die zu
erwartenden Lohnsteigerungen in den 2 folgenden
Jahren einsparen und die Orgel so bereits Ende 1994 in Verwendung
nehmen könne. |
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Rasch vorangehender Bau |
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Inzwischen wurde in der
Orgelbauwerkstätte fleißig an der neuen Orgel gebaut. Im Mai 1994 wurde
etliche Verantwortliche aus der Pfarrgemeinde eingeladen, um den
Zusammenbau unserer Orgel im Orgelbausaal der Fa. Rieger und
ein erstes Probespiel mit zu erleben.
Alle Beteiligten waren sich
nach dem Probespiel einig, dass dieses Instrument eine lohnende
Investition sei. |
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Die Orgel wird angeliefert
und aufgebaut |
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Anfang Juni wurde die Orgel
(wieder zerlegt) in Spittal angeliefert und aufgebaut. Die
Intonation und Feinabstimmung auf die akustischen Verhältnisse des
Kirchenraumes im August erwiesen sich als wesentlich langwieriger
und schwieriger als geplant, doch auch dieses Problem wurde zur
Zufriedenheit des Orgelkomitees gelöst |
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Feierliche Einweihung am 25.September 1994 |
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Am 25. September ist es dann
offiziell soweit: Die Orgel wurde in einem feierlichen
Festgottesdienst eingeweiht. Die äußere Ansicht unserer Orgel, in
Verbindung mit dem Umbau der Emporenbrüstung, fügt sich harmonisch in den
Kirchenraum ein. |
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Das erste Orgelkonzert im
Rahmen der "Spittaler Orgeltage" |
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Der "Vater der
Spittaler Orgel" |
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Für alle Beteiligten ging
damit ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung, wobei ausdrücklich erwähnt
werden soll, dass Pfr. Klaus Niederwimmer unermüdlich bemüht
war, dem Presbyterium Mut zu machen, die Finanzierung zu wagen und selbst
überall vorsprach, um auch öffentliche Mittel zu erhalten. Dafür soll
auch ihm als "Vater der Spittaler Orgel" herzlich Dank gesagt werden. |
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Probeweiser Aufbau im
Orgelsaal der Fa. Rieger

Pedalmechanik
und Koppeln werden montiert

Der Spieltisch wird unter
dem kritischen Blick
von Alfred Rindlisbacher
zusammengebaut :-)

Die Pfeifen werden
angeliefert

Pfeifenwerk, Gebläse
und Windladen
werden verbunden

Der Pfeifenprospekt,
aufgereiht "wie die
(sprichwörtlichen)
Orgelpfeifen"

Die polierten
Prospektpfeifen
werden eingesetzt

Die Orgel ist fertig zum
Probespiel

Die neue Orgel wird
dem interessierten Nachwuchs
durch Landeskantor Thomas Krampe vorgeführt
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