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Problematische
Konstruktion |
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Die architektonische
Gestaltung des Baukörpers wird bestimmt von den Riegeln, die als tragende
Elemente eingezogen sind, zwischen denen der Wandaufbau hochgezogen wurde.
Allerdings bringt die Riegelbauweise auch manche Probleme mit sich
bezüglich Dichte. |
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Glasfenster als
optische Auflockerung
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Eine elegante Auflösung des
sonst recht massiv wirkenden Baukörpers bewirken die Glasflächen. Die Glasfenster bringen eine lebendige Strukturierung in den Baukörper. Die
Natursteinmauern als Unterstock der Verglasung und am Eingangsüberbau
lösen die etwas strenge Gestaltung des Gebäudes. |
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Eine Glocke wird
montiert
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Die Glocke, welche im
aufgesetzten Turmreiter hängt, stammt aus dem Schloss Groppenstein
und wurde der evang. Predigtstation vom Schlossbesitzer geschenkt.
Einige Jahre später wollte
das Bundesdenkmalamt durchsetzen, dass die geschenkte Glocke wieder
ins Schloss zurück gebracht wird, aber die Evangelischen in
Obervellach verweigerte dies.
Allerdings ist der Klang
dieser Glocke sehr eigenwillig, wenn man überhaupt von Klang
sprechen kann... :-) |
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Der Innenraum |
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Malerische
Ausschmückung
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Der Kirchenraum war
anfangs ohne Bemalung. 1997 entschloss man sich, für eine
ansprechende Gestaltung des Innenraumes zu sorgen. Der Name der Kirche
"Zum
Guten Hirten", den man 1993 wählte, inspirierte zu
schlichten, aber ausdrucksstarken Bildern. Ein örtlicher Künstler, Gerhard Reindl, bot sich an, die ursprüngliche Idee von
Rudolf Kleinwächter nach dessen tragischem Tod malerisch umzusetzen. Diese Malerei
stellt einen interessanten Akzent im schlichten Kirchenraum dar.
Nicht
zuletzt durch die langjährige verdienstvolle Tätigkeit der damaligen
Kuratorin (der heutigen Ehrenkuratorin)
Waltraut Kleinwächter und derem verstorbenen Gatten Rudolf
wird ihrer beider Namen stets eng mit der Geschichte der
evangelischen Kirche Obervellach verbunden bleiben. |
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Alte undichte
Glasfenster werden ersetzt
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Die alten Glasfenster
an der Westseite der Kirche erwiesen sich leider als undicht, es regnete
herein und man verspürte den kalten Tauernwind. Am 12. Oktober 2003
anlässlich des Erntedank-Gottesdienstes konnten die neuen Fenster
der Gemeinde vorgestellt werden.
Besonderer Dank geht hier an
Traugott Rindlisbacher, der durch Abtransport und Entsorgung des
Abbruchmaterials viel Kosten sparen half. Viele Gemeindeglieder, der
Tabeakreis, der Frauenkreis Obervellach und Zuwendungen von offizieller
Seite ermöglichten die Finanzierung. Hier sind beide Fenster nebeneinander
gestellt, links die alten und rechts die neuen Fenster. |
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Neue Kanzel als Blickfang
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Die Kanzel war noch ein
Sorgenkind. Sie war viel zu wuchtig und der Prediger abgeschirmt. So wurde
2004 eine Neugestaltung überlegt. 2 Entwürfe wurden angefertigt und
darüber in einer Gemeindevertretersitzung beraten. Die Obervellacher haben
sich für den Entwurf von Hrn. Franz Wallner von der Tischlerei Kapeller entschieden.
Gestiftet wurde die Kanzel im
Wert von € 1.668,- vom Obervellacher Frauenkreis. Die Einweihung nahm im
Juli 2005 der bewährte und beliebte Urlaubsseelsorger, Pastor
Karsten Sohrt, vor.
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Ein Gemeindesaal wird
angebaut |
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Der 1992 angebaute
Gemeindesaal dient einerseits für Sitzungen, kleinere
Veranstaltungen und Kreise wie z. B. Frauenkreis, Bastelrunde,
Bibelrunden, Kinderstunden und im Winter zusätzlich als
Gottesdienstraum, da er besser zu beheizen ist.
Er wurde am 14. Juni 1992
mit einer Segensfeier eröffnet.
Dieser Raum ist direkt an
die Kirche angebaut, bietet einen unmittelbaren Zugang zur Kirche
und ist in die bestehende Urlauberseelsorger-Wohnung integriert.
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Finanzierung |
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Die Baukosten von insgesamt ATS 500.000,- (€ 36.337,-)
wurden von der evang. Gemeinde Spittal und durch eine großzügige Spende
von der Marktgemeinde Obervellach über ATS 200.000,- (€ 14. 534,-)
aufgebracht.
Der Festgottesdienst wurde von
Superintendent Herwig
Sturm und Pfr. Klaus Niederwimmer gestaltet. Der
Liesertaler Posaunenchor begleitete den Gottesdienst musikalisch. Eine
besondere Freude war es, den damaligen Bischof Dieter Knall
begrüßen zu können, der in einem herzlichen Grußwort seine langjährige
Verbundenheit mit dem Kärntner Oberland unterstrich.
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"Kurpfarrer" |
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Die kleine Pfarrerwohnung
wurde renoviert und dient (wie weiter oben schon kurz erwähnt) in den Sommermonaten als Unterkunft für die
Urlauberseelsorger. Diese werden von der Evang. Kirche Deutschland für den
seelsorgerlichen Dienst an den Urlaubern in beliebten Urlaubsländern zur
Verfügung gestellt: davon seien von den in Obervellach tätig gewesenen
hier einige genannt:
Pastor Karsten
Sohrt, Pastor Dr. Andreas Lüders und Pfr. Dietrich Menn. |
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Heutiges Aussehen |
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Durch eine großzügige Spende war es möglich, 2010 die
Bestuhlung in der Kirche zu erneuern und dazu farblich
passende Teppiche anzuschaffen. Jetzt bietet das Kircheninnere
ein harmonisches Ganzes in warmen und stimmigen Farben |
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Ökumenischer Dank |
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Besonders erwähnt seien auch
unsere Freunde und Geschwister aus der Ökumene, die immer
wieder als Gäste bei Veranstaltungen erscheinen und dadurch ihre Verbundenheit
zum Ausdruck bringen. |
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