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Preisnachlass |
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Die mit der Bauausführung
beauftrage Fa. IL-BAU gewährte einen Nachlass auf die Einheitspreise des
Offerts vom 8. 2. 1974 sowie die Nachtragsofferte für den Keller.
Die
durch etliche Planänderungen notwendig gewordenen neuen Statikerarbeiten
(die Erstarbeit an der Statik erledigte Hr. Dipl.-Ing. Stephan Blaskovich
aus Wien 19) wurden gratis zu Verfügung gestellt, ebenso die
erforderlichen Lichtpausen. |
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Baubeginn |
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Nachdem alle
notwendigen Vorarbeiten abgeschlossen wurden, konnte mit dem Bau
begonnen werden.
Der geplante Bauzeitraum erstreckte sich vom Arbeitsbeginn
am 10. März 1975 über den Termin der Rohbaufertigstellung am
1. Juli. 1975 bis zur endgültigen Fertigstellung am 30.
April
1976. |
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Nicht als begehbar
geplante Terrasse vor den
Wohnungen im Obergeschoss |
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Gut zu sehen ist auf diesem
Bild die Gesamtanlage mit dem Rohbau, aufgenommen im Herbst 1975 vom
Fratres her. Der Baukörper des Gemeindezentrums stellt tatsächlich
eine Zäsur in der Dächerlandschaft und zwischen den Baukörpern in
der Umgebung dar |
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Situierung des
Gemeindezentrums |
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Die eigentlich nicht als begehbar
geplante und bewilligte Terrasse vor
den Wohnungen im Obergeschoss wurde leider nicht bestimmungsgemäß
verwendet. Sowohl Pfr. Klaus Niederwimmer als auch Pfr.
Christian Graf benutzten sie als begehbare Terrasse, was später
zu erheblichen Schäden an der Dachfolie und in deren Folge zu
Wassereinbrüchen in das Erdegeschoß führte.
Auf dem
nebenstehenden Bild ist der Ein- und Zufahrtsbereich zum
Gemeindezentrum von Westen her (hinter der Kirche) zu sehen. |
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Ein stilistisches
Missverständnis... |
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Obwohl der Bau bereits
fertig gestellt war, ist die Wirkung nach außen eher zwiespältig. Dazu ein
sicher gut gemeinter Ratschlag eines Nachbarn aus der näheren Umgebung, der im März 1977 in einem Brief an die
Fa. IL-BAU schreibt:
"... Es wäre daher sehr zu begrüßen,
wenn der Rohbau hinter der schönen alten Evangelischen Kirche
endlich fertig gestellt werden könnte. Oder ist den Auftraggebern das
Geld ausgegangen? Dann müsste man eben in der ganzen Stadt eine
Sammlung veranstalten. Wenn ich denke, für was und für wen alles schon
gesammelt wurde, wäre es doch gelacht, wenn eine Stadt wie Spittal das
nicht fertig brächte ..." |
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Baubegehung |
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Die Baubegehung
zur Erlangung der Benützungsbewilligung erfolgte am 1.Juli
1976. nach der Bauvollendungsmeldung vom 16. 6.1976. Dazu
ein Auszug aus dem Prüfbericht:
"... Hinsichtlich seiner
Lage sowie des Volumens wurde das Bauvorhaben plan- und
konsensgerecht errichtet. Es haben sich jedoch im Gebäudeinneren
gravierende Raumeinteilungs-Änderungen ergeben, so dass die
Nachreichung von Grundrisszeichnungen für Keller-, Erd- und
Obergeschoss unerlässlich scheinen.
Der Amtssachverständige
erklärt, dass die nachträgliche Baubewilligung sowie die
Benützungs-Bewilligung für das Gesamtobjekt erteilt werden können."
Mit Bescheid vom 19. August 1976 wurde nach Vorlage der korrigierten
Pläne durch das Architektenbüro Egerer, Kienzl und Sautner
die Benützungsbewilligung erteilt.
Dazu heißt es im
Bescheid: "Gemäß ... Kärntner Bauordnung ... wird festgestellt, dass die
Prüfung des Kirchengemeindezentrums ... keinen Grund
zur Beanstandung ergeben hat. Die Benützungs-Bewilligung
wird .... erteilt."
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Die feierliche Einweihung
des neuen Gemeindezentrums fand im Beisein zahlreicher Festgäste aus
Kirche und Politik im Herbst 1976 statt.
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Das
Logo der damaligen
Firma IL-Bau...

...und ihr Bauhof
heute
auf der Großbaustelle
Berlin
Die
heutige STRABAG...

...auch im Kirchenbau
erfahren (kath. Kirche Welzenegg)...

...
und Förderin junger
Künstler durch Ausstel-
lungen
im "Kunsthaus"
der
Bauholding in Wien

Blick
in den
Ausstellungsraum

Hans Peter
Haselsteiner
mit Helmut Ditsch
(Preisträger 1997)

H. P. Haselsteiner hat
den Bau durch
großzügige Preisnachlässe gefördert

Organist Herman Zeyss
und der damalige Bürger-meister Hellmut Drewes
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