Das Anliegen des Weltgebetstages ist zu wichtig, um die Feier ausfallen zu lassen. In Spittal und in Obervellach wurden unterschiedliche Wege beschritten.

Rückschau Weltgebetstag

Ein besonderer ökumenischer Weltgebetstag 2021 in Spittal an der Drau

Auf Grund der Einschränkungen durch die Pandemie haben der evangelische Frauenkreis und die katholische Frauenbewegung in Spittal an der Drau zu einer persönlichen und zeitlosen Andacht in die evangelische Kirche Spittal eingeladen.

Der angebotene Tag der offenen Tür (9-16 Uhr) war Anlass für erstaunlich viele und sehr interessierte BesucherInnen in aller Stille zum Thema: „Worauf bauen wir“ (Frauen aus Vanuatu erzählen in ihrer Liturgie über ihren Alltag.) Einblicke zu gewinnen, zu beten, Musik zu hören, die Bibel zu lesen, Steine zu bemalen und Spuren im Sand zu hinterlassen. Wir bekamen nur positive und berührende Rückmeldungen. Und es gab kein Gedränge!

Die Organisatorinnen danken allen und freuen sich über den Zuspruch und die Spenden!

Eva Gerber und Ulli Schwager

Feier des ökumenischen Weltgebetstages am 17. März 2021 in der Kirche „Zum guten Hirten“ in Obervellach

Die große Frage war: Kann man in dieser Zeit der Pandemie eine Feier organisieren, bei der nicht sicher ist wie viele Besucherinnen kommen? Wie wird es mit dem Abstand? Wir, das Vorbereitungsteam aus Obervellach und Mallnitz, trafen die Entscheidung: Das Anliegen des Weltgebetstages ist zu wichtig, um die Feier ausfallen zu lassen. Und wir durften feststellen, dass Gott Maßarbeit macht. 30 Stühle wurden Corona gemäß aufgestellt und bei der Feier waren genau diese 30 Stühle besetzt. Auch wenn wir räumlich Abstand halten mussten, waren wir doch im gemeinsamen Gebet verbunden. Wie sehr die Feier des ökumenischen Weltgebetstages im Bewusstsein und im Herzen der Mölltaler verwurzelt ist, wurde ganz deutlich. Einige Familien, die nicht an der Feier teilnehmen konnten, haben vorab dem Team sehr großzügige Spenden übermittelt. Somit war das Spendenergebnis sehr hoch. Darüber waren wir sehr erfreut, aber auch im guten ökumenischen Miteinander haben wir dankbar Gottes Segen verspürt.

Waltraut Kleinwächter